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Ich bin sehr dankbar, dass ich im Jahre 1993 durch die SP Neuenhof die Möglichkeit bekommen habe, über die Schulpflege Neuenhof in die Politik einzusteigen. Es waren lehrreiche Jahre, mit vielen spannenden Begegnungen. Es wurden mir Türen geöffnet, von welchen ich nicht mal wusste, dass es sie gibt. Mein politischer Weg führte mich von der Schulpflege in den Grossen Rat, in den Einwohnerrat, Gemeinderat und schlussendlich stehe ich in der dritten Legislatur des Nationalrates. Ich führte insgesamt 17 Wahlkampagnen. Ich durfte auch für die SP auf verschiedenen Ebenen viele Aemter besetzen, respektive mitarbeiten.

Meine zweitletzte Session ging soeben zu Ende und ich nehme dies zum Anlass, auf meine Vorstössetätigkeit während der letzten drei Legislaturen zurückzublicken. Meinen ersten Vorstoss überhaupt reichte ich in Form einer Interpellation während der Frühlingssession 2012 zum Thema «Einsatz von Zivildienstleistenden im Schulbereich» ein. Einen ersten konkreten Auftrag erteilte ich dem Bundesrat wenig später mit meinem Postulat Screening zu innerfamiliärer Gewalt bei Kindern. Und siehe da, dieses erste Postulat wurde angenommen! Mit Kindesschutz und häuslicher Gewalt fokussierte ich in diesem Vorstoss auf zwei Themen, für die ich mich während meiner gesamten Zeit im Nationalrat stark machte und zu denen ich viele weitere Vorstösse lancierte. In den zwölf Jahren im Bundeshaus griff ich in insgesamt 187 parlamentarischen Vorstössen unterschiedliche Anliegen auf, wobei ich den Schwerpunkt auf häusliche Gewalt, Kindesschutz, Gleichstellung, Armut und Soziale Sicherheit legte. Es ist nicht einfach, den Bundesrat und das
Parlament für diese Anliegen zu gewinnen. Damit ein Vorstoss eine Mehrheit findet, muss die Zeit für dessen Inhalte reif sein und die Argumente müssen überzeugen. Bei gewissen Themen braucht es mehrere Anläufe, um im Parlament eine Veränderung anstossen zu können. So wurden
beispielsweise meine Vorstösse zu gewaltfreier Erziehung und einer Armutsbeobachtung im Nationalrat abgelehnt. Doch halfen sie, eine politische Debatte anzustossen, die viel später in einer gesetzlichen Verankerung der gewaltfreien Erziehung und in einem Armutsmonitoring mündeten.
Bis zum Erfolg brauchte es bei diesen Themen einfach etwas mehr Zeit.


Einige meiner Vorstösse lösten ein grosses Echo in der Fachwelt und/ oder den Medien aus. Sehr viele positive Reaktionen von Fachpersonen erhielt ich beispielsweise zu meinem Vorstoss Kurzsichtigkeit bei Kindern. Und auch die Medien nahmen das Thema auf, vgl. beispielsweise den Artikel
in der Zeitung 20Minuten. Im Parlament wurde dieses Postulat dennoch mit 80 zu 108 Stimmen abgelehnt. War die Zeit einfach noch nicht reif für eine Mehrheit im Bundeshaus?

Für mich persönlich ist die Annahme meines Postulats zur Bekämpfung von Stalking einer meiner wichtigsten Erfolge. Mit diesem Vorstoss konnte ich vieles ins Rollen bringen: Es entstand ein umfassender Forschungsbericht, im Rahmen einer nationalen Konferenz setzten sich im Jahr 2017
Fachpersonen aus verschiedenen Bereichen und Landesteilen mit der Thematik auseinander und die öffentliche Debatte zu Stalking wird bis heute geführt, vgl. beispielsweise Artikel in der Aargauer Zeitung von diesem Frühling.

Das Postulat Analyse der Situation von Flüchtlingsfrauen mündete in einem umfassenden Bericht, welcher dann in der operativen Arbeit grossen Einfluss hatte. Bei der Evaluation von Kindsentführungen steckte ich viel Herzblut herein, da ich mit einer betroffenen Familie in Kontakt stand. Der Bericht ist nun in Erarbeitung. Und hier noch etwas, welches für küntige Generationen im Parlament wichtig sein könnte, Postulat.

Ich schaue zufrieden zurück auf diese Erfolge und freue mich, dieses Wissen künftig weiter nutzen zu können. Ich berate und begleite Exponent:innen in politischen Fragen, fungiere als Sparringpartnerin von CEOs und deren Teams in Krisen und Veränderungsprozessen (Turnaround, Restrukturierung, Übernahmen) und bei der Verbandsarbeit und Interessensvertretung. Gerichtet ist mein Angebot insbesondere an Institutionen und Einzelpersonen im Gesundheits-, Sozialen-, Diversity- und Kinderrechtsbereich.

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Yvonne Feri

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    Staat und Wirtschaft werden oft als Konkurrenten dargestellt. Doch beide brauchen einander und wir brauchen beides: einen starken Staat und eine prosperierende Wirtschaft! Als Nationalrätin setze ich mich dafür ein, dass Staat und Wirtschaft die Verantwortung dafür teilen, dass die Bevölkerung gut und selbstbestimmt leben kann. Der Staat soll Anreize für die Wirtschaft setzen, sich sozial und ökologisch zu engagieren. Die Wirtschaft ist aufgefordert, Krippen anzubieten, nachhaltig mit Ressourcen umzugehen, junge Menschen auszubilden, Teilzeitstellen zu schaffen, Stellen für sozial Schwächere anzubieten und Personen mit einem Handicap zu beschäftigen. Und zwar so, dass es für alle Beteiligten Sinn macht. Hier geht es zu meiner beruflichen Tätigkeit, der Einzelfirma FERI Mit-Wirkung.

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